IDS: 22.–25.09.2021 #IDScologne

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IDS 2021 lädt zur Entdeckung von aktuellen Klassikern mit Zukunftspotenzial

IDS zeigt alle Facetten herausragender Konzepte und Materialien – seit Jahrzehnten bewährt – zukunftsweisend dank kontinuierlicher Weiterentwicklung

Ankündigungen von disruptiven Technologien beherrschen weithin die Schlagzeilen. Doch daneben gibt es bleibende Konstanten – über Jahrzehnte bewährte Werkstoffe und Verfahren, die uns nach wie vor begeistern und in die Zukunft weisen. Stellvertretend für viele seien in den folgenden Zeilen vier herausgegriffen: ein Farbbestimmungssystem, eine Legierung und ein Okklusionsprüfmittel.

Seit 90 Jahren: Ein Farbring wird zum Standard
Um prothetische Restaurationen natürlich wirken zu lassen bzw. in einer bestehenden Reihe natürlicher Zähne „unsichtbar“ zu machen, stellt die Bestimmung der Zahnfarbe den ersten und einen elementaren Schritt dar. Dazu entwickelte vor 90 Jahren ein frisch von Dr. Hiltebrandt Zahnfabrik in Vita Zahnfabrik umbenanntes Unternehmen eine Farbskala mit 24 Farbmustern.

Der daraus hervorgegangene VITA classical A1-D4-Farbring hat sich seither in Zahnmedizin und Zahntechnik als Standard etabliert. Heute umfasst er 16 natürliche Zahnfarben und drei Bleach-Farben. Der Erfolg erklärt sich aus der Bewährung über Jahrzehnte und wohl auch aus innovativen Erweiterungen. Vor allem stellte man mit dem klassischen Farbring mit dem VITA SYSTEM 3D-MASTER eine weitere Option zur Seite. Seit 22 Jahren ermöglicht er mit 26 natürlichen Zahnfarben und drei Zahnaufhellungsfarben ein ebenso differenziertes wie systematisches Vorgehen in drei Schritten. In einer modernen Ausführungsform können zusätzlich sogar noch Zwischenfarben erzielen, um höchste ästhetische Ansprüche erfüllen zu können.

Ein weiterer Erfolgsfaktor liegt in produkttechnisch wie didaktisch ausgefeilten Konzepten für Anwender. So bietet das Unternehmen beispielsweise seit 2008 mit dem VITA Linearguide 3D-MASTER ein spezielles System zur Erleichterung der Umstellung von herkömmlichen Farbnahmesystemen auf eine präzise Farbbestimmung und Farbkommunikation im VITA SYSTEM 3D-MASTER.

Seit über 85 Jahren: remanium
Ebenfalls seit Jahrzehnten geben edelmetallfreie Legierungen immer wieder neue Antworten auf grundlegende Fragen von Zahnmedizin und Zahntechnik. Es mag manchen erstaunen, aber die Aufgabenstellungen vor hundert Jahren und heute ähneln sich doch sehr: hohe Preise für Gold und Platin, fieberhafte Suche nach Alternativen; die mussten und müssen natürlich für den Einsatz im Mund geeignet sein – physikalisch ebenso wie physiologisch.

Eine dieser der frühesten edelmetallfreien Legierungen hieß damals remanit und inzwischen remanium. Sehr hohe Biokompatibilität, flexibel in der Bearbeitung und sehr kostengünstig – mit diesen Eigenschaften war der Erfolg vorprogrammiert. Eine wichtige Stufe der Weiterentwicklung stellte die Möglichkeit zur keramischen Verblendung dar.

Seit Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre ist der Kobalt-/Chrom-basierte Werkstoff in Varianten auch als Aufbrennlegierung erhältlich. Weitere Modifikationen brachten Anfang der 80er Jahre eine zusätzliche Material-Option hervor, die sich sowohl für Metall-Kronen und -Bücken als auch für verblendbare Gerüste verwenden ließ. Im laufenden Jahrtausend verbreiterte sich das Sortiment um eine laserschweißbare titan- und kohlenstofffreie Modellgusslegierung und um weitere Wahlmöglichkeiten: eine davon mit sehr geringer Härte, eine andere mit besonders hoher Verarbeitungssicherheit und wieder eine andere mit einer Verblendbarkeit mit denselben Keramiken wie bei den hochgoldhaltigen Biolegierungen.

Aktuell nimmt remanium den Trend weg vom Guss hin zu Fräsmaterialien und noch stärker zu Metallpulver für das Laserschmelzverfahren („selective laser melting“, SLM) auf. Der Guss bleibt dabei interessant, vor allem in Verbindung mit semidigitalen Verfahren beim Modellguss gemäß dem CAD/Vest-Verfahren: digitale Arbeitsvorbereitung mit Modell- bzw. Mundscan, digitales Design, 3D-Druck oder Fräsen in Wachs bzw. Kunststoff, danach Guss und Ausarbeitung wie gewohnt. Doch die Nachfrage verschiebt sich zunehmend von den bekannten Gusszylindern für den zahntechnischen Feinguss hin zu Fräsrohlingen für die spanende Bearbeitung und Mikro-Pulvern für das SLM-Verfahren. Letzteres verlangt vom Hersteller die strenge Einhaltung bestimmter Qualitäten, was Korngröße und Korngrößenverteilung angeht. Dies schafft für den Zahntechniker letztendlich die nötigen Voraussetzungen für eine hohe Präzision und senkt den Materialverbrauch. Denn das Laserschmelzverfahren arbeitet ja praktisch ohne Ausschuss.

Mit einem Klassiker auf ins digitale Zeitalter: BK-Artikulationspapier
Die Fähigkeiten eines Zahnarztes und ein großes Interesse an Chemie vereinte Dr. Hans Mathias Bausch in einer Person und entwickelte im Jahre 1953 das Produkt „BK 01 Artikulationspapier 20 micron“ – endlich ein Papier, das auch in feuchtem Milieu exakt zeichnet. Gemeinsam mit seinem Vater, dem Zahnarzt Dr. Jean Bausch, gründete er die Dr. Jean Bausch KG. Die Basis für moderne Okklusionsprüfmittel war gelegt, und in der Folgezeit galt es, grundlegende Fragen mit geeigneten Innovationen zu beantworten: Wie muss ein drucksensitives Artikulationspapier beschaffen sein, um unterschiedliche Kaukräfte farbschattiert darstellen zu können? Wie lässt sich eine gute Abfärbung auf Metall- und Keramikoberflächen und auf speichelbenetzte Okklusalflächen erreichen? Wie verhindert man die statische Aufladung einer Okklusionsfolie?

Auf diese und viele andere Fragen fand man überzeugende Antworten. Ein Ansatz bestand in hauchdünnen Folien mit großer Hydrophilie, beschichtet mit einer neuartigen Farbmischung; so überträgt sich die Farbe besser auf glatte Oberflächen.

Auch hat man die Okklusionsprüfung ins digitale Zeitalter geführt und ein System entwickelt, das die traditionelle und die digitale Darstellung der Druckverhältnisse vereint. Dazu wird ein Handgerät in Kombination mit einem 60 Mikrometer dünnen Einmal-Drucksensor mit roter Farbbeschichtung verwendet. Dieser ermöglicht die traditionelle Farbgebung auf den Okklusalflächen des Patienten. Gleichzeitig werden die Daten der okklusalen Druckverhältnisse an ein iPad übertragen und dort mit einer App als dreidimensionale Grafik inklusive der Kaukraftverteilung dargestellt.

Bekannte Größen und kleine Nischenprodukte – beides macht die IDS attraktiv
„Die aktuellen Top-Innovationen gehören zu jeder IDS, doch gleichwertig daneben stehen für mich persönlich stets die verlässlichen Größen, die seit Jahrzehnten bestehenden Ruhepole“, begeistert sich Mark Stephen Pace, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI). „In allen Bereichen spüre ich die Innovationskraft der Aussteller auf der Internationalen Dental-Schau, und selbstverständlich reagieren auch gut eingeführte Produkte auf aktuelle Trends, ja, sie treiben sie oft sogar an führender Stelle voran. Dazu zählen übrigens außer weithin bekannten Produkten und großen Namen auch viele Nischenprodukte. Denn oft sind es die auf den ersten Blick kleinen Helfer, die sich im täglichen Gebrauch in Praxis und Labor als große und unverzichtbare Unterstützung erweisen. Schon deswegen halte ich persönlich einen Rundgang über die IDS für absolut lohnenswert.“

Über die IDS
Die IDS (Internationale Dental-Schau) findet alle zwei Jahre in Köln statt und wird veranstaltet von der GFDI Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH, dem Wirtschaftsunternehmen des Verbandes der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI), durchgeführt von der Koelnmesse GmbH, Köln.
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IDS 2021 invite à découvrir des classiques d'aujourd'hui qui ont un potentiel d'avenir

IDS présente sous toutes leurs facettes de remarquables concepts et matériaux exceptionnels – éprouvés depuis des décennies – et porteurs d'avenir grâce à des perfectionnements permanents

Les annonces de technologies disruptives continuent de faire les gros titres. Mais il y a aussi des constantes – des matériaux et des procédés éprouvés depuis des décennies, qui continuent de susciter l'enthousiasme et tracent la voie de l'avenir. Citons-en quelques-uns, ci-après, à titre d'exemples : un système de détermination de la couleur, un alliage et un produit de contrôle de l'occlusion.

Depuis 90 ans : un teintier dentaire sert de référence
Pour donner aux restaurations prothétiques un aspect naturel ou pour les rendre « invisibles » dans une rangée existante de dents, il est élémentaire de commencer par déterminer la couleur dentaire. Une entreprise de produits dentaires, récemment rebaptisée Vita Zahnfabrik par le Dr Hiltebrandt, a élaboré à cet effet, il y a 90 ans, une échelle de couleurs avec 24 teintes.

Le teintier VITA classical A1-D4, qui en résulte, constitue depuis la référence en matière de détermination des couleurs dans le secteur de la médecine et de la technique dentaires. Aujourd'hui, il comporte 16 couleurs dentaires naturelles et 3 couleurs bleach. Son succès s'explique par le fait qu'il s'est avéré concluant depuis des décennies et en raison d'extensions innovantes. Avec le VITA SYSTEM 3D-MASTER, c'est surtout une autre option qui a été adjointe au teintier classique. Avec 26 couleurs de dents naturelles et trois couleurs bleach, il permet depuis 22 ans de procéder de façon différenciée et systématique en trois temps. Dans une version moderne, il se prête même à la réalisation de couleurs intermédiaires supplémentaires pour répondre aux exigences esthétiques les plus élevées.

Autre facteur de succès : des concepts peaufinés, tant en matière de spécifications techniques que du point de vue didactique, pour les utilisateurs. C'est ainsi qu'avec le VITA Linearguide 3D-MASTER l'entreprise propose par exemple, depuis 2008, un système spécial pour faciliter le passage de systèmes classiques de prise de teinte dentaire à une détermination précise de la couleur et à sa communication dans le VITA SYSTEM 3D-MASTER.

remanium depuis plus de 85 ans
Depuis des décennies également, les alliages non précieux ne cessent d'apporter des réponses nouvelles à des questions fondamentales en matière de médecine et de technique dentaires. Certains peuvent s'en étonner, mais il y a de fortes ressemblances entre les enjeux d'il y a cent ans et ceux d'aujourd'hui : cours élevés de l'or et du platine, recherche fébrile d'alternatives qui devaient et doivent bien entendu se prêter à un usage en bouche - tant physique que physiologique.

Le remanit, l'un de ces premiers alliages précieux, s'appelle désormais remanium. Excellente biocompatibilité, grande souplesse de mise en œuvre et prix très abordable - avec de telles caractéristiques, le succès était assuré. La possibilité de procéder à un recouvrement en céramique a été une étape importante dans la poursuite du développement.

Depuis la fin des années 60/le début des années 70, le matériau à base de cobalt/chrome, dans ses différentes variantes, est également disponible comme alliage céramisable. Au début des années 80, d'autres modifications ont donné naissance à une option supplémentaire en terme de matériau pouvant être utilisé pour la fabrication de couronnes et bridges en métal ainsi que d'armatures recouvrables. Au cours de ce millénaire, la gamme s'est élargie et comporte désormais un alliage sans carbone ni titane pour coulée sur modèle, soudable par laser. À cela s'ajoutent d'autres possibilités de choix : très faible dureté, sécurité de transformation particulièrement grande, recouvrement avec les mêmes céramiques que les bio-alliages à forte teneur en or.

Actuellement, remanium s'inscrit dans la tendance qui consiste à passer de la fabrication par coulée à l'utilisation de matériaux fraisables et plus encore à privilégier la poudre métallique pour le procédé de fusion sélective au laser (SLM). La coulée reste intéressante, notamment en liaison avec des procédés semi-numériques de coulée sur modèle au moyen de la technique CAD/Vest : préparation numérique du travail avec modèle numérisé ou scan dentaire, conception numérique, impression 3D ou fraisage à partir de disques en cire ou en résine, puis coulage et finition comme d'habitude. Toutefois la demande se déplace, les cylindres de coulée bien connus pour la coulée à cire perdue faisant place aux disques de fraisage pour l'usinage et le surfaçage et aux micropoudres pour le procédé SLM. Celles-ci obligent le fabricant à respecter strictement certains critères de qualité concernant la granulométrie et la répartition granulométrique. En fin de compte, cela crée les conditions nécessaires au travail de grande précision du prothésiste dentaire et réduit la consommation de matériaux. Car, avec le procédé de fusion sélective au laser il n'y a pratiquement pas de rebut.

À l'ère numérique avec un classique : le papier à articuler BK
Les compétences d'un dentiste et la curiosité d'un chimiste étaient réunies en la personne du Dr. Hans Mathias Bausch qui a mis au point, en 1953, le papier à articuler BK 01 de 20 microns – enfin un papier permettant de visualiser de manière précise les points de contact sur les surfaces occlusales, même en milieu humide. Avec son père le Dr. Jean Bausch qui était dentiste, il a fondé l'entreprise Dr. Jean Bausch KG. Les bases de la fabrication de moyens modernes de contrôle de l'articulé et de l'occlusion avaient été posées et, par la suite, il a fallu répondre à des questions fondamentales en proposant des innovations appropriées : quelles doivent être les propriétés d'un papier à articuler sensible à la pression afin de pouvoir représenter en nuances de couleurs les différentes forces de mastication ? Comment obtenir une bonne visibilité du marquage sur les surfaces métalliques et céramiques et sur les surfaces occlusales mouillées par la salive ? Comment éviter le problème de la charge statique d'une feuille d'occlusion ?

Des réponses convaincantes ont été trouvées à ces questions et à bien d'autres encore. Une approche a consisté à utiliser des feuilles de très faible épaisseur, imprégnées de cires hydrophiles et enduites d'un nouveau type de colorant qui se dépose mieux sur les surfaces lisses.

Les produits de contrôle de l'occlusion ont accédé à l'ère du numérique et on a développé un système associant les représentations traditionnelle et numérique des degrés de pression. On utilise pour ce faire un appareil portable associé à un capteur de pression à usage unique de 60 microns d'épaisseur avec revêtement de couleur rouge. Celui-ci permet de marquer de façon traditionnelle les contacts occlusaux sur les dents du patient. Les données relatives aux degrés de pression sont transmises à un iPad et affichées, avec une application, sous forme de graphique tridimensionnel incluant un relief précis de la répartition des forces masticatoires.

Produits de référence connus et petits produits de niche – les deux font tout l'intérêt d'IDS
« Chaque édition d'IDS présente les innovations phares qui sont d'actualité, mais celles-ci côtoient toujours, selon moi, de grands produits fiables qui existent tranquillement depuis des décennies », a déclaré, enthousiaste, Mark Stephen Pace, président du conseil d'administration de la Fédération allemande de l'industrie dentaire (Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V. - VDDI). « La force d'innovation des exposants du Salon international d'odontologie est palpable dans tous les domaines et il est clair que des produits bien établis réagissent également aux tendances actuelles, ce qui souvent même leur vaut de passer au premier plan. En font partie des produits bien connus et d'autres portant de grands noms mais aussi beaucoup de produits de niche. Car ce sont souvent ceux que l'on considère à première vue comme de petits auxiliaires qui, au quotidien, sont des alliés importants et indispensables au cabinet dentaire et au laboratoire. C'est pour cette raison que, personnellement, j'estime qu'IDS vaut vraiment une visite. »

À propos d'IDS
IDS (Salon international d'odontologie) a lieu tous les deux ans à Cologne. Il est organisé par la GDFI (Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH), entreprise économique de la Fédération allemande de l'industrie dentaire (Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V. - VDDI). Koelnmesse GmbH, Cologne, assure sa tenue.
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IDS 2021 invita a scoprire classici ancora attuali e dal potenziale futuro

IDS mostra tutte le sfumature di programmi e materiali straordinari in auge da decenni e ancora innovativi grazie a uno sviluppo continuo

Gli annunci di tecnologie rivoluzionarie occupano le prime pagine. Tuttavia ci sono delle costanti fisse, materiali e processi in auge da decenni che continuano a entusiasmare e indicare la via verso il futuro. Nelle righe che seguono se ne citano tre a titolo esemplificativo: un sistema di definizione del colore, una lega e un prodotto per il controllo dei punti di contatto.

Un anello colorato, punto di riferimento da 90 anni
L'individuazione del colore costituisce il primo passo fondamentale per fare in modo che i restauri protesici appaiano naturali, senza spiccare fra i denti naturali presenti. A questo scopo novant'anni fa un'azienda, appena rinominata da Dr. Hiltebrandt Zahnfabrik in Vita Zahnfabrik, sviluppò una scala cromatica con 24 campioni di colore.

L'anello colorato VITA classical A1-D4 sviluppato dall'azienda si è successivamente affermato come standard di riferimento in ambito odontoiatrico e odontotecnico. Oggi la scala comprende 16 colori dentali naturali e tre colori bleach. Il suo successo si spiega grazie ai risultati costanti conseguiti nel corso degli anni e alla continua innovazione. Da ricordare in particolare il classico anello colorato con il SISTEMA VITA 3D-MASTER che ha ampliato il ventaglio delle possibilità. Con i suoi 26 colori naturali dentali e tre colori per lo sbiancamento permette da 22 anni un processo in tre fasi al contempo sistematico e differenziato. In una moderna forma di implementazione è inoltre possibile ottenere addirittura colori intermedi per soddisfare le richieste estetiche più esigenti.

Un ulteriore driver di successo è da individuare nei raffinati programmi tecnici e didattici destinati agli utenti. Dal 2008 l'azienda offre quindi per esempio il VITA Linearguide 3D-MASTER, un sistema speciale per facilitare il passaggio dai sistemi tradizionali di rilevamento del colore a una individuazione e comunicazione precise del colore nel SISTEMA VITA 3D-MASTER.

remanium - da oltre 85 anni
Anche le leghe non nobili forniscono da decenni risposte sempre nuove a quesiti fondamentali di carattere odontoiatrico e odontotecnico. Per quanto possa sembrare sorprendente, le problematiche di cento anni fa erano molto simili a quelle attuali: i prezzi elevati di oro e platino e la frenetica ricerca di alternative che dovevano e devono ovviamente essere idonee a un utilizzo orale, dal punto di vista sia fisico che fisiologico.

Una delle prime leghe non nobili si chiamava al tempo remanit, in seguito rinominata remanium. Altissima biocompatibilità, flessibilità di lavorazione e prezzo molto contenuto: già solo queste caratteristiche ne pronosticavano un sicuro successo. La possibilità di ceramizzazione ha inoltre rappresentato una pietra miliare nello sviluppo del prodotto.

Da fine anni '60 inizio anni '70 il materiale a base di cromo-cobalto è disponibile in diverse varianti anche come lega per fusione. All'inizio degli anni '80 ulteriori modifiche hanno introdotto una nuova possibilità di scelta di un materiale utilizzabile sia per corone e ponti in metallo che per strutture ceramizzabili. Nel nuovo millennio l'offerta si è arricchita di una lega per scheletrati saldabile a laser priva di titanio e carbonio e altre alternative: una caratterizzata da una durezza molto ridotta, un'altra da una sicurezza di lavorazione particolarmente alta e infine l'ultima dalla possibilità di ceramizzazione con le stesse ceramiche utilizzate per le bioleghe ad elevato contenuto d'oro.

Attualmente remanium sta allontanando il trend dalla fusione per indirizzarlo verso i materiali da fresatura e in misura ancora maggiore le polveri metalliche per la fusione laser selettiva ("selective laser melting" - SLM). La fusione conserva la propria attrattiva, in particolare in collegamento con metodi semi-digitali in ambito scheletrico con il metodo CAD/Vest: preparazione digitale del lavoro con scansione del modello e/o intraorale, design digitale, stampa 3D o fresatura in cera e/o materiale plastico e successivamente fusione e lavorazione come d'abitudine. Tuttavia la richiesta si sposta sempre più dai tradizionali cilindri per la fusione di precisione in ambito odontotecnico in direzione dei grezzi per fresatura per una lavorazione ad asportazione di truciolo e micro-polveri per il metodo SLM. Quest'ultimo esige un severo rispetto di determinate qualità da parte del produttore con riferimento a dimensioni dei granuli e loro distribuzione. Tutto ciò crea infine le premesse necessarie all'odontotecnico per un lavoro estremamente preciso e con un consumo ridotto di materiale. Il metodo di fusione laser consente infatti di lavorare praticamente senza scarto.

Entrare nell'era del digitale in compagnia di un classico: la carta per l'articolazione
Il Dr. Hans Mathias Bausch univa le doti di un odontoiatra a un notevole interesse nei confronti della chimica: nel 1953 egli sviluppò il prodotto "BK 01 carta per l'articolazione da 20 micron", finalmente una carta in grado di segnare con precisione anche in un ambiente umido. Insieme al padre, il medico dentista Dr. Jean Bausch, fondò la Dr. Jean Bausch KG, gettando le basi per i moderni prodotti dei punti di contatto. Successivamente si trattò di trovare le innovazioni adeguate per rispondere a quesiti fondamentali quali: come deve essere fatta una carta per l'articolazione sensibile alla pressione, in grado di segnare con sfumature differenti le diverse forze di masticazione? Come si può ottenere una buona colorazione su superfici in metallo e ceramica e sulle superfici occlusali bagnate di saliva? Come evitare la carica statica di una pellicola di occlusione?

A queste e molte altre domande si è riusciti a trovare una risposta convincente. Un approccio è consistito in pellicole sottilissime dall'elevata idrofilia, rivestite con una miscela colorata di nuova concezione: in questo modo il colore viene trasmesso meglio sulle superfici lisce.

Il controllo dell'occlusione è poi entrato nell'epoca digitale ed è stato sviluppato un sistema che coniuga la rappresentazione tradizionale e digitale dei rapporti di pressione. A questo scopo si utilizza uno strumento combinato a un sensore di pressione monouso da 60 micrometri con un rivestimento colorato rosso che consente la tradizionale colorazione sulle superfici occlusali del paziente. Contemporaneamente i dati dei rapporti di forza occlusali vengono trasmessi a un iPad, dove vengono convertiti tramite app in un grafico tridimensionale che riporta la distribuzione delle forze.

Prodotti noti e di nicchia - IDS si nutre di entrambi
"IDS espone tutte le maggiori innovazioni del momento, ma ritengo fondamentale che siano sempre affiancati dai prodotti tradizionali e affidabili che sono stati per decenni i nostri punti di riferimento" afferma entusiasta Mark Stephen Pace, presidente del consiglio direttivo della VDDI. "La forza innovativa degli espositori si avverte in tutti i segmenti del Salone internazionale dell'odontoiatria e dell'odontotecnica e ovviamente anche i prodotti già affermati reagiscono agli ultimi trend, anzi addirittura spesso se ne fanno promotori. Essi includono fra l'altro prodotti già noti da tempo e grandi nomi, ma anche articoli di nicchia. Infatti spesso sono quelli che a prima vista appaiono come dei piccoli ausili a rivelarsi un sostegno imprescindibile nella pratica quotidiana in studio e in laboratorio. Anche solo per questo reputo che una visita ai padiglioni di IDS valga assolutamente il viaggio."

Informazioni su IDS
IDS (il Salone internazionale dell'odontoiatria e dell'odontotecnica) si tiene ogni due anni a Colonia ed è organizzata dalla GFDI, la società commerciale dell'Associazione dell'industria dentale tedesca (VDDI), mentre la realizzazione pratica è affidata a Koelnmesse GmbH di Colonia.
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IDS 2021 invita a descubrir unos clásicos actuales con mucho potencial de futuro

La exposición IDS muestra todas las facetas de unos conceptos y materiales extraordinarios, con décadas de eficacia probada, y progresistas gracias a su constante desarrollo

Los anuncios de disruptivas tecnologías dominan en gran medida los titulares, pero a su vez, hay constantes que siempre están ahí: materiales y procesos de eficacia demostrada desde hace décadas, que nos siguen apasionando y nos indican la senda hacia el futuro. En las siguientes líneas se seleccionan algunas de las más representativas: un sistema de determinación colorimétrica, una aleación y un material para la prueba de contacto oclusal.

Desde hace 90 años: una guía de color se convierte en estándar
Para que una restauración protésica resulte natural e imperceptible junto a los dientes naturales, determinar el color del diente es el paso inicial y fundamental. Para ello, la empresa Dr. Hiltebrandt Zahnfabrik, recién rebautizada como Vita Zahnfabrik, desarrolló hace 90 años una guía de color de 24 tonos.

La resultante guía de color VITA classical A1-D4 se convirtió a partir de ese momento en el estándar en odontología y técnica dental. Esta comprende hoy 16 tonos dentales y tres tonos de blanqueamiento. Su éxito se fundamenta en una eficacia probada durante décadas, así como en sus innovadoras incorporaciones. De entre ellas, la guía de color con el VITA SYSTEM 3D-MASTER constituye la opción más destacada. Desde hace 22 años permite, con 26 colores naturales de diente y tres colores de blanqueamiento, un procedimiento tan sistemático como personalizado en tres pasos. En la versión más moderna se pueden conseguir incluso tonos intermedios para satisfacer los requerimientos estéticos más exigentes.

Otra razón de su éxito se halla en su desarrollo de conceptos de gran sofisticación técnica y didáctica. Así, la empresa ofrece desde 2008 con su VITA Linearguide 3D-MASTER un sistema especial para facilitar la adaptación de los sistemas de medición de color convencionales a una determinación y comunicación de color precisas en el VITA SYSTEM 3D-MASTER.

Desde hace más de 85 años: remanium
Del mismo modo, las aleaciones sin metales preciosos ofrecen desde hace décadas nuevas respuestas a las preguntas esenciales de la odontología y la técnica dental. Puede que algunos se sorprendan, pero los desafíos de hace cien años y de hoy son bastante similares: los altos precios del oro y del platino, y la búsqueda infatigable de alternativas que tenían y tienen que ser, por supuesto, apropiadas para su colocación en la boca, tanto física como fisiológicamente.

Una de las primeras aleaciones sin metales preciosos se llamaba entonces remanit, y más adelante, remanium. Una biocompatibilidad muy alta, flexibilidad de manipulación y un precio económico: con estas características, el éxito estaba garantizado. Un paso importante dentro de su desarrollo fue la posibilidad de utilizar revestimientos cerámicos.

Desde finales de los años sesenta y principios de los setenta, los materiales basados en cromo-cobalto se encuentran en diferentes variantes, incluida la aleación metalo-cerámica. Otras modificaciones ofrecieron a principios de los años ochenta una opción adicional que se podía aplicar tanto en coronas y puentes dentales metálicos como en armazones con revestimiento. En el presente milenio, la gama se ha ampliado con una aleación de prótesis esqueléticas sin titanio ni carbono que se pueden soldar con láser, y con nuevas opciones para elegir: una de ellas de dureza muy baja, otra con una seguridad de procesado especialmente alta, y otra más con la posibilidad de revestirlas con la misma cerámica que en las bio-aleaciones de alto contenido en oro.

Hoy en día, el remanium se está alejando de la fundición y acercando a los materiales de fresado y aún más a los polvos metálicos para los procesos de fusión por láser (“selective laser melting”, SLM). La fundición sigue teniendo interés, sobre todo junto a los procesos de fabricación semi-digitales de tipo CAD/Vest en prótesis esqueléticas: se realiza la preparación digital con modelo o escaneado de boca, el diseño digital, la impresión 3D y el fresado en cera o plástico, para después proceder a la fundición y elaboración habituales. No obstante, la demanda se está alejando cada vez más de los cilindros de fundición conocidos para las técnicas de fundición de precisión y acercándose al fresado en bruto para el mecanizado y micro-pulverizado en los procesos de fusión por láser. Esta última exige al fabricante atenerse estrictamente a determinadas calidades respecto al tamaño del grano y la granulometría. Esto otorga al técnico dental las condiciones necesarias para lograr una alta precisión y reducir el gasto de material, ya que los procesos de fusión por láser funcionan prácticamente sin residuos.

Un clásico en la era digital: papel de articular BK
Gracias a la unión de su experiencia odontológica y un gran interés por la química, el Dr. Hans Mathias Bausch desarrolló en 1953 el Papel de articular BK 01 de 20 micras: por fin, un papel que trazaba de forma precisa incluso en medios húmedos. Junto con su padre, el dentista Dr. Jean Bausch, fundó la Dr. Jean Bausch KG, que estableció las bases de los materiales modernos para la prueba de contacto oclusal, y en el periodo siguiente consiguió responder a las preguntas fundamentales con las innovaciones apropiadas. ¿Cómo debe hacerse un papel para articular sensible a la presión para que pueda indicar con sombreados las diferentes presiones de mordida? ¿Cómo se puede conseguir una buena coloración en superficies de metal y cerámica, y en superficies oclusales humedecidas con saliva? ¿Cómo se puede evitar la carga estática en una película oclusal?

Para estas y muchas otras preguntas, se encontraron respuestas convincentes. Un punto de partida fueron unas finísimas películas de alta hidrofilia recubiertas con una novedosa mezcla de color, que permitían transferir mejor el color en superficies lisas.

La prueba de contacto oclusal también ha llegado a la era digital y se ha desarrollado un sistema que aúna la técnica tradicional y digital en la representación de las relaciones de presión. Para ello, se emplea un dispositivo manual combinado con un sensor de presión desechable de 60 micras de espesor con un recubrimiento de color rojo. Esto permite la coloración tradicional de las superficies oclusales del paciente. Al mismo tiempo, los datos de la impresión oclusal se transmiten a un iPad y gracias a una aplicación se consigue la representación tridimensional de la fuerza de mordida.

Tanto las grandes empresas de renombre como los nuevos pequeños
“Las innovaciones más punteras tienen cabida en cada IDS, pero, para mí, a su lado figuran con la misma importancia los grandes nombres de confianza, los pilares estables desde hace décadas”, comparte Mark Stephen Pace, presidente del consejo de la Asociación de la Industria Dental Alemana (VDDI). “En todos los sectores se desprende la fuerza innovadora de los expositores de IDS, y no cabe duda de que también los productos bien establecidos responden a las tendencias actuales e incluso toman el liderazgo. Entre ellos, por cierto, encontramos, además de los productos conocidos y grandes nombres, muchos productos de nicho. Y es que a menudo son los ayudantes más modestos a primera vista los que demuestran un apoyo indispensable en el uso diario de la consulta y el laboratorio. Por todo esto, me parece que visitar la exposición IDS es indispensable”.

Acerca de IDS
La Exhibición Dental Internacional, IDS, se celebra cada dos años en Colonia y está organizada por la GFDI, la Sociedad para la Promoción de la Industria Dental (Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH), empresa comercial de la Asociación de la Industria Dental Alemana, la VDDI (Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V.) y llevada a cabo por Koelnmesse GmbH, Colonia.

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    Volker de Cloedt Kommunikationsmanager

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