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Neue Impulse für die zahnärztliche Prophylaxe
Fluorid in vielfältiger Form – „künstlich intelligente“ Zahnbürsten – Zungenreinigung mit Schaber, Lamellen- oder Borstenreiniger – Individualprophylaxe großgeschrieben – Prävention für Patienten verschiedener Altersstufen und in unterschiedlichen Situationen – Upgrade der eigenen Praxis auf den aktuellen Stand in puncto Prophylaxe auf der Internationalen Dental-SchauDie zahnärztliche Prophylaxe gilt als Feld mit vielen bewährten Konstanten – und überrascht dennoch immer wieder mit neuen Erkenntnissen und Anwendungen. Von neu entdeckten Mikroorganismen über weiterentwickelte Fluoridkonzepte bis hin zu digital unterstützten Mundhygienehilfsmitteln: Die 42. Internationale Dental-Schau (IDS) zeigt vom 16. bis 20. März 2027 in Köln, wie dynamisch sich Prävention und Prophylaxe weiterentwickeln.
In der menschlichen Mundhöhle sind mehr als 770 verschiedene Bakterienarten bekannt. Im Frühjahr 2025 wurde mit Dentiradicibacter hellwigii ein weiteres Mundbakterium identifiziert, benannt nach Prof. Dr. Elmar Hellwig, dem Freiburger Professor und ehemaligen Ärztlichen Direktor der Klinik.
Nach bisherigen Erkenntnissen kommt es bevorzugt in infizierten Wurzelkanälen vor, gilt jedoch nicht zwingend als Krankheitsauslöser. Bestehende Prophylaxestrategien müssen daher nicht grundlegend verändert werden, werden jedoch gezielt ergänzt.
Ein zentraler Baustein der Kariesprävention bleibt Fluorid. Neben der klassischen Anwendung in Zahnpasten erweitern sich die Darreichungsformen, etwa durch Fluoridlacke mit mehreren Fluorid-Typen wie Olaflur, Dectaflur, Natriumfluorid und mäßig löslichem Kalziumfluorid.
Dieser und andere Lacke fluoridieren Zahnoberflächen zur Kariesprophylaxe, reduzieren Hypersensibilitäten, unterstützen die Behandlung von freiliegenden Zahnhälsen und werden während und nach kieferorthopädischen Behandlungen angewendet. Ergänzend werden nach Entfernung kieferorthopädischer Apparaturen hydroxyapatithaltige Pflegecremes zur Remineralisierung der Zahnhartsubstanz angeboten.
Für die häusliche Mundpflege bleibt, neben fluoridhaltigen Zahnpasten, die Zahnbürste das das wichtigste Hilfsmittel – zunehmend elektrisch, digital und intelligent. KI-basierte elektrische Zahnbürsten erfassen bei der Reinigung in Echtzeit Parameter wie Putzdruck, Putzdauer und die Putzregion sowie die Position im Mund. Die Daten werden über Bluetooth an das Smartphone des Patienten übertragen, dort analysiert und visuell dargestellt. Patienten erhalten so eine Übersicht über gut gereinigte Bereiche und sogenannte „Risiko-Regionen“, denen sie künftig mehr Aufmerksamkeit widmen sollten.
Über eine anonymisierte Cloud-Übertragung können diese Daten zusätzlich auf einen zahnärztlichen Computer übermittelt werden. Das Praxisteam gewinnt dadurch Einblicke in das individuelle Putzverhalten und kann gezielte Empfehlungen geben. Studien zeigen, dass KI-gestützte Zahnputz-Apps bei ihren Nutzern im Vergleich zu Nicht-Nutzern die Anzahl entzündeter Parodontaltaschen signifikant stärker reduzieren können.
Auch Produkte für besondere Lebenssituationen bereichern das Spektrum der Individualprophylaxe. Für Reisende stehen beispielsweise elektrische Zahnbürsten mit Reiseetui und integrierter UV-C-Lampe zur Verfügung, mit der sich Bürstenköpfe innerhalb von 30 Sekunden sterilisieren lassen.
Zunehmende Aufmerksamkeit erhält zudem die Zungenreinigung. Der Biofilm auf der Zunge gilt als häufigste intraorale Ursache für Mundgeruch, da sich dort 60 bis 80 Prozent der oralen Bakterien befinden. Eine strukturierte Mundgeruchstherapie in der Zahnarztpraxis kann bis zu 90 Prozent der Betroffenen zu frischem Atem verhelfen und lässt sich im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung umsetzen.
Das Prophylaxe-Team verwendet dabei zum Beispiel weiche rotierende Bürsten, Ultraschallsysteme oder auch einen Zungensauger. Darüber hinaus können auch photodynamische Therapieansätze gute Ergebnisse bringen und geruchsauslösende Bakterien selbst im dorsalen Bereich der Zunge wirksam bekämpfen.
Außerdem kann das Prophylaxe-Team dem Patienten für zu Hause verschiedene Hilfsmittel empfehlen: Ein klassischer Zungenschaber spielt seine Vorteile unter anderem bei längeren Fadenpapillen aus. Bei tieferen Zungenfurchen kommen bevorzugt spezielle Zungenreiniger mit Lamellen oder Borsten zur Anwendung. Eine zusätzliche antibakterielle Wirkung lässt sich mit 1-prozentigem Chlorhexidingel erzielen. Üble Schwefelgerüche können zudem mit zinkhaltigen Lutschtabletten, Mundspülungen oder Gelen reduziert werden. Eine wirkungsvolle adjuvante Maßnahme ist das fünf- bis zehnminütige morgendliche Ölziehen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt zudem spezifischen Patientengruppen. Bei Kindern bleibt Karies im Milchgebiss ein relevantes Thema, wobei zunehmend minimalinvasive Therapien wie die Kariesinfiltration Anwendung finden. Bei Senioren führen mehr erhaltene Zähne zu einem erhöhten Risiko für Wurzelkaries und Parodontitis. Entsprechend wichtig ist die professionelle Aufbereitung glatter, harter und dekontaminierter Wurzeloberflächen, etwa mit Gracey-Küretten oder Ultraschallgeräten mit adaptierten Spitzen.
„Das Engagement der zahnärztlichen Prophylaxe-Teams sowie die präventionsorientierte Zahnheilkunde insgesamt haben großartige Erfolge für die Mund- und Zahngesundheit der Patienten erreichen können“, betont Mark Stephen Pace, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Deutschen Dental-Industrie (VDDI). „Diese Erfolge gilt es mit bewährten und innovativen Mitteln zu sichern und auszubauen.“
Allerdings: Während bei Erwachsenen die Karies deutlich zurückgegangen ist, verharrt die Milchzahnkaries auf einem in etwa konstanten Niveau; und die Erfolge bei der Zahnerhaltung bedeuten für Senioren, dass die größere Zahl der verbliebenen Zähne eine extra Prävention fordert. Diese Beispiele zeigen, wie wichtig eine wirklich individuelle Prophylaxe ist – je nach Alter, Fingerfertigkeit und anderen persönlichen Faktoren.
Die IDS 2027 zeige umfassend, welche Lösungen der internationale Dentalmarkt für die professionelle und häusliche Mundpflege bereithalte, betont Mark Stephen Pace. „Hier informiert sich der Besucher über den aktuellen Stand der Technik und kann die eigene Praxis direkt im Anschluss an die Messe auf ein höheres Niveau upgraden. Damit ist das Prophylaxe-Team selbst gegen neuentdeckte Mikroorganismen hervorragend gefeit.“
Die IDS findet alle zwei Jahre in Köln statt und wird veranstaltet von der GFDI Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH, dem Wirtschaftsunternehmen des Verbandes der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI). Durchgeführt wird sie von der Koelnmesse GmbH, Köln.
Anmerkung für die Redaktion:
Fotomaterial von der vergangenen IDS Köln finden Sie in unserer Bilddatenbank im Internet unter www.ids-cologne.de im Bereich „Für die Presse“.
Bei Abdruck Belegexemplar erbeten.
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New impulses for dental prophylaxis
Fluoride in diverse forms – "artificial intelligent" toothbrushes – tongue cleaning with scrapers, lamellar or bristle toothbrushes – individual prophylaxis is paramount – prevention for patients of different ages and in various situations – upgrade your practice to match the latest prophylaxis standards at the International Dental ShowDental prophylaxis is considered to be a field with many established constants – yet it continually surprises with new findings and applications. From newly discovered microorganisms and advanced fluoride concepts, to digitally supported oral hygiene aids: The 42nd International Dental Show (IDS) will demonstrate in Cologne from 16 to 20 March 2027, the dynamic evolution of prevention and prophylaxis.
More than 770 different types of bacteria are known to exist in the human oral cavity. In spring 2025, a further oral bacterium, Dentiradicibacter hellwigii, was identified and named after Prof. Dr. Elmar Hellwig, a Professor at Freiburg and former Medical Director of the clinic.
According to current knowledge, it is primarily found in infected root canals, but is not necessarily considered a cause of disease. Therefore, the existing prophylaxis strategies don't have to be fundamentally change, but will be specifically enhanced accordingly.
Fluoride remains to be a key element of caries prevention. In addition to its classic use in toothpastes, the forms of administration are expanding, for example through fluoride varnishes containing several types of fluoride like olaflur, dectaflur, sodium fluoride and sparingly soluble calcium fluoride.
These and other varnishes fluoridate the surfaces of teeth as a means of caries prophylaxis, reduce hypersensitivity, support the treatment of exposed tooth necks and are used during and after orthodontic treatments. In addition, after the removal of orthodontic appliances, care creams containing hydroxyapatite are offered to remineralise the tooth enamel.
For at-home oral care, alongside toothpastes that contain fluoride, the toothbrush remains to be the most important tool – and they are increasingly electric, digital and intelligent. During cleaning, AI-based electric toothbrushes record parameters such as the brushing pressure, brushing duration and the brushed region as well as the position in the mouth in real-time. The data is transmitted to the patient's smartphone per Bluetooth, where it is analysed and displayed visually. This gives patients an overview of well-cleaned areas and so-called "risk regions" that should be paid more attention to in the future.
This data can also be transmitted to a dental computer via an anonymised Cloud transfer. This gives the team at the practice insights into the individual brushing habits and allows them to provide targeted recommendations. Studies show that AI-supported tooth brushing apps can significantly reduce the number of inflamed periodontal pockets in their users compared to non-users.
Products for special situations in life also enrich the range of individualised prophylaxis. For example, electric toothbrushes with a travel case and integrated UV C lamp, which can be used to sterilise the heads of the brushes within 30 seconds, are available for travellers.
Increased attention is being paid to tongue cleaning. The biofilm on the tongue is considered to be the most common intraoral cause for bad breath, because that is where 60 to 80 percent of oral bacteria is found. A structured halitosis therapy carried out in the dental practice can help up to 90 percent of those affected to fresh breath and can be implemented as part of a professional dental cleaning.
The prophylaxis team uses, for example, soft rotating brushes, ultrasonic systems or even a tongue vacuum. Beyond this, photodynamic therapies can also achieve good results and effectively combat odour-causing bacteria, even in the dorsal area of the tongue.
In addition, the prophylaxis team can recommend various aids that patients can use at home: A classic tongue scraper is particularly beneficial in the case of longer filiform papillae. In the case of deeper tongue crevices, special tongue cleaners with lamellae or bristles are preferred. An additional antibacterial effect can be achieved using 1-percent chlorhexidine gel. Unpleasant sulphur odours can also be reduced using lozenges containing zinc, mouthwashes or gels. Oil pulling for five to ten minutes in the morning is an effective adjuvant measure.
Specific patient groups also require special attention. Tooth decay in milk teeth remains to be a relevant topic for children, whereby minimally invasive therapies like caries infiltration are being increasingly applied. In the case of adults, the fact that more teeth are retained leads to a higher risk of root caries and periodontitis. The professional preparation of smooth, hard and decontaminated root surfaces is therefore correspondingly important, for example, using Gracey curettes or ultrasonic devices with adapted tips.
"The commitment of the dental prophylaxis teams and prevention-oriented dentistry as a whole have attained remarkable achievements in the oral health and teeth of the patients," emphasised Mark Stephan Pace, Chairman of the German Dental Industry (VDDI). "The aim is to now secure and consistently expand these achievements using trusted and innovative methods.
However, whilst caries has declined significantly in adults, the level of caries in milk teeth remains constant; and the success in tooth preservations means that the higher number of remaining teeth in adults requires extra preventative care. These examples demonstrate how important truly individualised prophylaxis is – tailored to the age, dexterity and other personal factors.
IDS 2027 shows comprehensively which solutions the international dental market offers for professional and at home oral care, emphasised Mark Stephan Pace. "This is where the visitors are informed about cutting-edge technology and can upgrade their own practices straight after the trade fair. This ensures that the prophylaxis team is exceptionally well-prepared to combat even newly discovered microorganisms.
IDS takes place in Cologne every two years and is organised by the GFDI Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH, the commercial enterprise of the Association of the German Dental Industry (VDDI). It is staged by Koelnmesse GmbH, Cologne.
Note for editorial offices:
Photos from the past IDS in Cologne are available in our image database online at ?www.ids-cologne.de under the "Press area".
If you reprint this document, please send us a sample copy.
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Nouvelles impulsions pour la prophylaxie dentaire
Le fluorure sous diverses formes – Brosses à dents électriques avec intelligence artificielle – Nettoyage de la langue avec un grattoir ou une brosse spéciale – Gros plan sur la prophylaxie individuelle – Prévention pour patients de tous âges et dans différentes situations – Mise à niveau du propre cabinet dentaire en matière de prophylaxie au Salon international d'odontologieLa prophylaxie dentaire est considérée comme un ensemble d'actions préventives éprouvées qui, néanmoins, ne manque pas de surprendre en raison de nouvelles connaissances et applications. Des micro-organismes nouvellement identifiés aux technologies numériques associées aux outils d'hygiène bucco-dentaire en passant par des traitements au fluorure de nouvelle génération, la 41e édition du Salon international d'odontologie (IDS), qui se tient à Cologne du 16 au 20 mars 2027, montre le développement dynamique de la prophylaxie.
Plus de 770 espèces bactériennes différentes sont présentes dans notre bouche. Dentiradicibacter hellwigii est une nouvelle bactérie buccale identifiée au printemps 2025. Elle doit son nom au Prof. Dr. Elmar Hellwig, professeur à l'Université de Fribourg et ancien directeur médical de la clinique dentaire.
D'après les connaissances actuelles, on rencontre cette bactérie surtout dans les canaux radiculaires infectés. Toutefois, ce n'est pas forcément un agent pathogène. Par conséquent, les stratégies prophylactiques doivent être non pas modifiées en profondeur mais complétées de manière ciblée.
Le fluorure demeure un élément central de la prévention des caries. Outre son utilisation classique dans les dentifrices, il se présente sous forme de vernis dentaire contenant du fluor sous forme d'olaflur, de dectaflur, de fluorure de sodium et de fluorure de calcium peu soluble dans l'eau.
Ce vernis et d'autres encore fluorent les dents en surface, ce qui prévient la formation de caries, ils atténuent l'hypersensibilité dentaire, conviennent au traitement des collets dentaires dénudés et sont appliqués pendant et après des soins orthodontiques. Après le retrait d'appareils dentaires, des produits destinés aux soins dentaires à base d'hydroxyapatite sont proposés aux patients pour la reminéralisation de l'émail.
En ce qui concerne la pratique, chez soi, d'une bonne hygiène bucco-dentaire, outre les dentifrices fluorés, la brosse à dents – de plus en plus souvent électrique, numérique et intelligente – reste un outil essentiel. Les brosses à dents électriques intégrant l'IA enregistrent en temps réel, lors du brossage, des paramètres tels que la pression exercée sur les dents et les gencives, la durée ainsi que la zone de brossage et indiquent leur position dans la bouche. Via Bluetooth, les données sont transmises au smartphone du patient où elles sont analysées et représentées visuellement. Les patients obtiennent ainsi une vue d'ensemble des zones bien nettoyées et de celles à risque auxquelles ils devraient accorder à l'avenir une plus grande attention.
Grâce à une transmission anonymisée, via le cloud, ces données peuvent également être accessibles depuis un ordinateur au cabinet dentaire. L'équipe dentaire peut ainsi se faire une idée de la façon dont tel ou tel patient se brosse les dents et exprimer des recommandations ciblées. Des études montrent que l'utilisation des applications dentaires (brossage des dents) basées sur l'IA peut se traduire par une réduction sensible du nombre de poches gingivales enflammées.
Des produits à utiliser dans des situations particulières complètent également la palette de moyens de prévention individuelle. C'est ainsi que les voyageurs ont à leur disposition par exemple des brosses à dents avec lampe UV-C intégrée permettant de stériliser la brossette en 30 secondes.
Par ailleurs, l'attention portée au nettoyage de la langue va grandissant. Le biofilm à la surface de la langue est la cause la plus fréquente de mauvaise haleine, 60 à 80 % des bactéries orales s'y concentrant. Réalisé au cabinet dentaire, un traitement structuré contre la mauvaise haleine peut aider jusqu'à 90 % des patients concernés à retrouver une haleine fraîche et s'inscrire dans le cadre d'un détartrage professionnel des dents.
Dans ce contexte, l'équipe de prophylaxie utilise par exemple des brosses rotatives souples, des systèmes à ultrasons ou encore des gratte-langue. Par ailleurs, les traitements thérapeutiques photodynamiques peuvent également donner de bons résultats et éliminer efficacement les bactéries à l'origine d'odeurs désagréables, même au dos de la langue.
L'équipe de prophylaxie peut de surcroît recommander aux patients différents ustensiles à utiliser chez eux : un gratte-langue classique montre toute son efficacité en cas, entre autres, de papilles filiformes hypertrophiées. Lorsque la langue présente des sillons profonds, il est préférable d'utiliser des brosses à langue spéciales, en silicone souple ou à poils. Pour une action bactéricide supplémentaire, il convient d'appliquer un gel à 1 % de chlorhexidine. Des produits à base de zinc – pastilles à sucer, bains de bouche et gels – permettent de neutraliser les odeurs de souffre. Un bain de bouche à l'huile, durant 5 à 10 minutes le matin, est une mesure adjuvante efficace.
Il faut accorder une attention particulière à des groupes de patients spécifiques. Les caries des dents de lait chez les enfants est un thème important, d'où le recours de plus en plus fréquent à des traitements mini-invasifs comme l'infiltration des lésions carieuses. Le recul de l'édentation observé chez les seniors les expose davantage à un risque de caries radiculaires et de déchaussement des dents. Il est donc important de procéder de façon professionnelle à un surfaçage radiculaire pour nettoyer, lisser et décontaminer les racines des dents, en utilisant à cet effet des curettes Gracey ou des appareils à ultrasons avec embouts adaptés.
« Les équipes de prophylaxie qui s'investissent pleinement et l'odontologie préventive dans son ensemble ont permis d'obtenir pour les patients d'excellents résultats en matière de santé bucco-dentaire », a déclaré Mark Stephen Pace, président du conseil d'administration de la Fédération allemande de l'industrie dentaire (Verband der Deutschen Dental-Industrie – VDDI). « Il s’agit de faire en sorte que ce qui a été accompli perdure et soit amplifié avec des moyens éprouvés et innovants. »
Toutefois, si les caries dentaires sont nettement moins fréquentes chez les adultes, leur nombre reste pratiquement constant chez les enfants. Pour les seniors, les succès obtenus en matière de conservation des dents naturelles signifient que la plupart des dents qu'il leur reste nécessitent un traitement préventif adéquat. Ces exemples montrent toute l'importance d'une prévention vraiment individuelle – selon l'âge, la dextérité et d'autres facteurs personnels.
IDS 2027 montre de manière exhaustive les solutions proposées sur le marché dentaire international pour la pratique, au cabinet dentaire et chez soi, d'une bonne hygiène bucco-dentaire, selon Mark Stephen Pace. « Les visiteurs s'y informent sur l'état actuel de la technique et peuvent, aussitôt après, procéder à une mise à niveau de leur propre cabinet dentaire. L'équipe de prophylaxie est ainsi parfaitement prête à côtoyer même des micro-organismes nouvellement identifiés. »
IDS a lieu tous les deux ans à Cologne. Il est organisé par la GFDI (Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH), entreprise économique de la Fédération allemande de l'industrie dentaire (Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V. - VDDI). Koelnmesse GmbH, Cologne, assure sa tenue.
Remarque à l’attention des rédactions
Des photos de la dernière édition d'IDS Cologne sont disponibles dans notre base iconographique, sur le site www.ids-cologne.de, rubrique « Pour la presse ».
En cas de reproduction, merci de nous adresser un justificatif.
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Nuovi impulsi per la profilassi dentale
Fluoro in molteplici forme – Spazzolini da denti "supportati da IA" – Pulizia della lingua con raschietto, pulitore a lamelle o setole – Focus sulla profilassi personalizzata – Prevenzione per pazienti in varie fasce di età e condizioni differenti – Aggiornamento dello studio con riferimento alle ultime novità in materia di profilassi al Salone internazionale dell'odontoiatria e dell’odontotecnicaLa profilassi dentale è considerata un campo caratterizzato da numerose costanti consolidate, ma non manca di sorprendere con nuove scoperte e applicazioni. Da microrganismi scoperti di recente a soluzioni avanzate in tema di fluoro, fino a strumenti per l'igiene orale supportati dal digitale: il 42° Salone internazionale dell'odontoiatria e dell'odontotecnica (IDS), che si terrà a Colonia dal 16 al 20 marzo 2027, svelerà gli ultimi sviluppi nel campo della prevenzione e della profilassi.
Il cavo orale umano può ospitare oltre 770 diverse specie di batteri. Nella primavera 2025 è stato identificato il Dentiradicibacter hellwigii, un nuovo batterio orale che prende il nome dal Prof. Dr. Elmar Hellwig, professore di Friburgo ed ex direttore medico della clinica.
Ad oggi si reputa che si annidi soprattutto nei canali radicolari infetti, sebbene non rappresenti necessariamente un agente patogeno. Non è quindi necessario modificare radicalmente le strategie di profilassi esistenti, che vanno piuttosto integrate in maniera mirata.
Il fluoruro rimane un elemento chiave per la prevenzione della carie. Oltre al classico utilizzo nei dentifrici, si stanno ampliando le forme di somministrazione, ad esempio con vernici contenenti diversi tipi di fluoro come Olaflur, Dectaflur, fluoruro di sodio e fluoruro di calcio moderatamente solubile.
Queste e altre vernici fluorizzano le superfici dentali per prevenire la carie, riducono l'ipersensibilità, supportano il trattamento dei colletti dentali esposti e vengono utilizzate durante e dopo i trattamenti ortodontici. A complemento dopo la rimozione degli apparecchi ortodontici si propongono creme curative contenenti idrossiapatite, atte a remineralizzare il tessuto duro dentale.
Per l'igiene orale domestica, oltre ai dentifrici al fluoro, lo spazzolino si conferma lo strumento principe, sempre più spesso elettrico, digitale e intelligente. Durante la pulizia gli spazzolini elettrici supportati da IA registrano in tempo reale parametri quali pressione e durata della pulizia, zona trattata e posizione in bocca. I dati vengono trasmessi tramite Bluetooth allo smartphone del paziente, dove vengono analizzati e rappresentati graficamente. I pazienti ottengono così una panoramica delle zone sottoposte a un'igiene adeguata e delle cosiddette "zone a rischio", che necessitano di maggiore attenzione.
Questi dati possono venire anche trasmessi via cloud in forma anonimizzata al pc dello studio. In questo modo il team odontoiatrico può ottenere informazioni circa l'igiene orale individuale del paziente e proporgli suggerimenti mirati. Gli studi dimostrano che le app di igiene orale supportate da IA consentono agli utenti di ridurre in misura significativa l'insorgenza di tasche parodontali infiammate.
Anche i prodotti pensati per occasioni particolari vanno ad arricchire l'offerta di profilassi individuale. Per i viaggiatori, ad esempio, sono disponibili spazzolini elettrici con custodia da viaggio e lampada UV-C integrata per la sterilizzazione delle testine in soli 30 secondi.
Cresce anche l'attenzione dedicata alla pulizia della lingua: il biofilm presente sulla lingua è considerato la causa intraorale più frequente dell'alito cattivo, dato che ospita dal 60 al 80% dei batteri orali. Una terapia strutturata per l'alitosi svolta in studio può giovare al 90% degli interessati ed essere integrata in un'igiene dentale professionale.
Il team di profilassi utilizza ad esempio spazzolini morbidi rotanti, sistemi a ultrasuoni e un aspiratore linguale; anche gli approcci terapeutici fotodinamici possono inoltre fornire buoni risultati e combattere efficacemente i batteri responsabili dell'alito cattivo persino nella zona dorsale della lingua.
Il team di profilassi può poi consigliare al paziente vari strumenti da utilizzare a casa: il classico raschietto per la lingua risulta particolarmente utile in presenza di papille filiformi allungate. Nel caso di solchi più profondi si prediligono speciali strumenti di pulizia dotati di lamelle o setole. Un gel alla clorexidina al 1% garantisce un'azione antibatterica supplementare. Le pastiglie da succhiare, i collutori e i gel allo zinco riducono invece gli spiacevoli odori di zolfo. Da cinque a dieci minuti di oil pulling mattutino rappresentano una efficace misura adiuvante.
Categorie di pazienti specifiche meritano ovviamente un'attenzione particolare. Nei bambini la carie dei denti da latte si conferma un problema rilevante, per cui si ricorre sempre più a terapie minimamente invasive come l'infiltrazione. Negli anziani invece la conservazione di un maggior numero di denti comporta un aumento del rischio di carie radicolare e parodontite. Di grande importanza è quindi la preparazione professionale di superfici radicolari lisce, dure e decontaminate, ad esempio con curette Gracey o strumenti a ultrasuoni con punte specifiche.
"L'impegno dei team odontoiatrici di profilassi e la prevenzione odontoiatrica nel suo complesso hanno consentito di raggiungere successi straordinari per la salute orale e dentale dei pazienti", sottolinea Mark Stephen Pace, Presidente dell'Associazione dell'industria dentale tedesca (VDDI). "Ora bisogna rafforzare e potenziare i successi ottenuti con mezzi consolidati e innovativi."
Tuttavia mentre fra gli adulti si registra un notevole calo della carie, quella dei denti da latte si mantiene più o meno costante; nel caso degli anziani invece i successi ottenuti nella conservazione dei denti comportano una prevenzione supplementare dei numerosi denti residui. Questi esempi dimostrano l'importanza di una profilassi personalizzata, a seconda di età, manualità e altri fattori personali.
Mark Stephen Pace sottolinea come IDS 2027 mostrerà le soluzioni offerte dal mercato dentale internazionale per l'igiene orale professionale e domestica. "In fiera i visitatori potranno informarsi sullo stato dell'arte per poi, dopo la rassegna, aggiornare lo studio portandolo a un livello superiore. Il team di profilassi sarà così in grado di affrontare anche i microrganismi appena scoperti."
IDS si tiene ogni due anni a Colonia ed è organizzata dalla GFDI – Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH, la società commerciale dell'Associazione dell'industria dentale tedesca (VDDI). La realizzazione pratica è affidata a Koelnmesse GmbH di Colonia.
Nota per la redazione:
Il materiale fotografico dell'ultima edizione di IDS Colonia è disponibile nella nostra banca dati immagini sul sito www.ids-cologne.de nella sezione "Stampa".
In caso di pubblicazione si prega di inviare copia giustificativa.
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Nuevos impulsos para la profilaxis dental
Flúor en diversas formas de administración – Cepillos dentales “inteligentes” – Limpieza lingual con raspadores, limpiadores con lamelas o cerdas: la profilaxis individual es esencial – Prevención para pacientes de diferentes edades y en situaciones diversas – En la Exhibición Dental Internacional podrá poner al día su consulta con los últimos avances en materia de profilaxisLa profilaxis dental se considera un campo con muchas constantes establecidas, pero sigue sorprendiendo con nuevos hallazgos y aplicaciones. Desde microorganismos recién descubiertos y desarrollos relacionados con el flúor hasta ayudas digitales para la higiene bucal: la 42.ª Exhibición Dental Internacional (IDS/Internationale Dental-Schau), que se celebrará en Colonia del 16 al 20 de marzo de 2027, pondrá de manifiesto la dinámica evolución de los ámbitos de la prevención y la profilaxis.
Se sabe que más de 770 tipos de bacterias habitan en la cavidad bucal humana. En la primavera de 2025 se identificó una nueva bacteria, la dentiradicibacter hellwigii, llamada así en honor al Prof. Dr. Elmar Hellwig, catedrático de Friburgo y exdirector médico de la clínica universitaria.
Según lo que se sabe actualmente, se encuentra predominantemente en conductos radiculares infectados, pero no se considera necesariamente causa de enfermedad. Por lo tanto, las estrategias de profilaxis existentes no necesitan modificarse radicalmente, sino que se complementarán específicamente.
El flúor sigue siendo un componente clave en la prevención de la caries. Además de su uso clásico en dentífricos, sus formas de administración se están expandiendo, por ejemplo, mediante barnices fluorados con diversos tipos de flúor, como fluoruro de amina (olaflur), dectaflur, fluoruro de sodio y fluoruro de calcio moderadamente soluble.
Estos y otros barnices fluorizan las superficies dentales para prevenir la caries y reducir la hipersensibilidad. También favorecen el tratamiento de cuellos dentales expuestos y se usan durante y después del tratamiento ortodóntico. Además, tras retirar los aparatos de ortodoncia, se pueden aplicar cremas de cuidado con hidroxiapatita para remineralizar el esmalte dental.
Para el cuidado dental en casa, además del dentífrico con flúor, el cepillo de dientes sigue siendo la herramienta más importante: cada vez más avanzado, eléctrico, digital e inteligente. Los cepillos de dientes eléctricos equipados con inteligencia artificial (IA) monitorizan en tiempo real parámetros como la presión y el tiempo de cepillado, la zona cepillada y la posición del cepillo en la boca. Los datos se transmiten por Bluetooth al smartphone del paciente, donde se analizan y se presentan visualmente. Esto permite que los pacientes obtengan una visión general de las áreas que se han cepillado adecuadamente y de las denominadas “zonas de riesgo”, que requieren más atención en el futuro.
Estos datos también pueden transmitirse a un ordenador de la consulta dental mediante una transferencia anónima a la nube. Esto proporciona al equipo de la consulta información sobre los hábitos de cepillado individuales y les permite ofrecer recomendaciones específicas. Estudios demuestran que las aplicaciones de cepillado dental con IA pueden reducir significativamente la inflamación de las bolsas periodontales en sus usuarios, en comparación con quienes no las usan.
La gama de profilaxis individual también se ve ampliada con productos para situaciones específicas de la vida. Por ejemplo, existen cepillos dentales eléctricos para viajeros con estuches de viaje y lámparas UV-C integradas que permiten esterilizar los cabezales en 30 segundos.
La limpieza lingual también recibe cada vez más atención. La biopelícula lingual se considera la causa intraoral más común del mal aliento, ya que alberga entre el 60 % y el 80 % de las bacterias bucales. Una terapia estructurada en la consulta dental para tratar la halitosis puede ayudar a que hasta el 90 % de los afectados consigan un aliento fresco y puede implementarse como parte de una limpieza dental profesional.
El equipo de profilaxis utiliza para ello herramientas como cepillos rotatorios suaves, sistemas ultrasónicos y dispositivos de succión lingual. Las terapias fotodinámicas también pueden ser eficaces para combatir las bacterias que causan mal olor, incluso en la región dorsal de la lengua.
Además, el equipo de profilaxis puede recomendar a los pacientes diversos dispositivos para el uso en casa: un raspador lingual clásico es especialmente ventajoso para pacientes con papilas largas y filiformes. Para fisuras linguales más profundas son más adecuados los limpiadores linguales especiales con lamelas o cerdas. Con el uso de gel de clorhexidina al 1 % se puede, además, lograr un efecto antibacteriano adicional. Los olores desagradables a azufre se pueden reducir con pastillas, enjuagues bucales o geles que contengan zinc. Hacer enjuagues con aceite durante cinco a diez minutos por la mañana es una medida complementaria eficaz.
También se presta especial atención a grupos específicos de pacientes. En el caso de los niños, la caries en los dientes de leche sigue siendo un problema relevante, aunque cada vez se utilizan más terapias mínimamente invasivas, como la infiltración de caries. En los adultos mayores, la mayor conservación de dientes aumenta el riesgo de caries radicular y periodontitis. Por lo tanto, es fundamental el tratamiento profesional para obtener superficies radiculares lisas, duras y descontaminadas, por ejemplo, con el uso de curetas tipo Gracey o dispositivos ultrasónicos con puntas adaptadas.
“La dedicación de los equipos de profilaxis dental y la odontología preventiva en general han logrado éxitos notables en la salud bucodental de los pacientes”, recalca Mark Stephen Pace, presidente de la Junta Directiva de la Asociación de la Industria Dental Alemana (VDDI / Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V.). “Estos éxitos deben consolidarse y ampliarse con métodos probados e innovadores”.
Sin embargo, hay que constatar que, mientras la caries ha disminuido significativamente en adultos, en la dentición temporal infantil se mantiene relativamente constante. Además, los avances en la conservación de dientes en personas mayores dependen de que la dentición remanente obtenga cuidados preventivos adicionales. Estos ejemplos demuestran la importancia que tiene una profilaxis verdaderamente individualizada, adaptada a la edad, la destreza y otros factores personales.
La edición de IDS 2027 presentará de forma exhaustiva las soluciones que ofrece el mercado internacional para el cuidado dental profesional y en casa, destaca Mark Stephen Pace. Y añade: “Aquí, los visitantes pueden conocer la tecnología de última generación e implementar mejoras en su propia consulta odontológica inmediatamente después de la feria. Esto garantiza que el equipo de profilaxis esté excelentemente preparado para afrontar incluso microorganismos recién descubiertos”.
La Exhibición Dental Internacional, IDS, se celebra cada dos años en Colonia y está organizada por la Sociedad para la promoción de la industria dental (GFDI/Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH), la empresa comercial de la Asociación de la Industria Dental Alemana (VDDI/Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V). La realización de la feria va a cargo de Koelnmesse GmbH, Colonia.
Nota para la redacción:
Encontrarán material fotográfico de las ediciones anteriores de IDS Colonia en nuestro banco de imágenes en línea en la página https://www.english.ids-cologne.de, en el apartado “Press”. www.ids-cologne.de
Se ruega el envío de un ejemplar en caso de publicación.